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Protokoll der Jahreshauptversammlung 2016 (pdf)


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Kein Aprilscherz !

Ernsthaft? Handwerkern und Gästen Strom zu geben, kann teuer werden!

Wer einen Freund bei sich zuhause ein Handy aufladen lässt, muss künftig mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. So will es eine vom Bundeswirtschafts­minis­terium (BMWi) erlassene Verordnung mit dem Titel Marktstammdatenregister­ver­ord­nung (MaStRV), auf die u.a. der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland aktuell hinweist. „Das ist eine kafkaeske Situation, die vielleicht so nicht gewollt war, aber nun Tatsache ist“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke am 1.12. in Berlin die neue Verordnung. „Wir fordern das Wirtschaftsministerium auf, die Verordnung schnell zu korrigieren und klarzustellen, dass Bagatellfälle im privaten Bereich nicht erfasst sind.“

Nach dem Wortlaut der Verordnung müssen sich Stromlieferanten in einer Datenbank bei der Bundesnetzagentur registrieren und dort die Stromlieferung anzeigen. Strom­lieferant ist hierbei jede natürliche oder juristische Person, die Strom an andere liefert. Da das Ministerium hier schwammig bleibt, wird nicht zwischen Energiekonzernen und Privathaushalten unterschieden. So besteht die Registrierungspflicht zum Beispiel auch, wenn ein Handwerker im Hause tätig ist, seine Geräte an eine Steckdose an­schließt und den Strom des Kunden nutzt. Auch wer Bekannte in seinem Haus ein Handy aufladen oder den mitgebrachten Föhn nutzen lässt, stellt diesen Strom zur Verfügung. Wer der Pflicht zur Registrierung nicht nachkommt, begeht eine Ord­nungs­widrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Die Verordnung ist bereits am 1. Juli 2017 in Kraft getreten. Die Pflicht zur Registrie­rung soll ab dem 1. Januar 2018 gelten. Da aber die Bundesnetzagentur das hierfür notwendige Webportal bis dahin nicht fertiggestellt haben wird, soll die Registrierung vermutlich erst ab Sommer 2018 möglich sein.

                                                                                                                      Quelle: bauletter.de


Grundsteuer und Einheitswert für Gebäude

Zur Zeit wird über eine Anpassung der Gebäudebewertung diskutiert, um eine Anpassung der Einheitswerte 

zu erreichen, die in den alten Bundesländern den Stand von 1964 und in den neuen Bundesländern den Stand

von 1937 haben. Aus diesen Einheitswerten ergibt sich die Höhe der Grundsteuer.

Zur Erinnerung:

Der Einheitswert, multipliziert mit der Steuermesszahl ergibt den Steuermessbetrag, dieser wird mit dem Hebesatz vervielfacht und ergibt die Grundsteuer. Die Steuermesszahl beträgt in den alten Bundesländern 0,35 %, bei uns 1 %  (Grundsteuer B). Erst bei dem etwa dreifachen Einheitswert zahlt der Eigentümer dort die gleiche Grundsteuer!